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EU-Kommission will flexiblere Agrarpolitik

29 Nov 2017
(lid.ch) - Einfachere Vorschriften und mehr Flexibilität: Das sind die Eckpfeiler der EU-Agrarpolitik ab 2020.

Die Europäische Kommission will den Mitgliedstaaten mehr Entscheidungsspielraum geben, wie und wo sie ihre Mittel im Agrarbereich investieren, um Ziele in den Bereichen Umwelt, Klimawandel und Nachhaltigkeit zu erreichen. Jeder Mitgliedstaat erstellt seinen eigenen – von der Kommission zu genehmigenden – Strategieplan, in dem er darlegt, wie er die Ziele erreichen will.

Das Augenmerk wird weniger auf der Einhaltung von Vorschriften als vielmehr auf der Überwachung der Fortschritte liegen, und die Bereitstellung von Mitteln wird an konkreten Ergebnissen ausgerichtet, schreibt die EU-Kommission in einer Mitteilung.

Die Landwirte werden weiterhin im Rahmen von Direktzahlungen unterstützt. Die EU-Kommission will diese wirksamer und gerechter ausgestalten. Im Jahr 2015 erhielten 20 % der Landwirte rund 80 % der Direktzahlungen. Dies führte in der öffentlichen Debatte zu Bedenken hinsichtlich der wirtschaftlichen Effizienz und der sozialen Gerechtigkeit.

Weitere Informationen auf der Webseite der EU-Kommission.