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Gute Gründe für eine Herbstoffensive

11 Sep 2017

Der eine macht sie im Frühjahr, der andere im Herbst. Mancher verteilt seine Unkrautkontrolle auch auf beide Jahreszeiten. Mit gutem Grund.

Es ist gerade im Frühjahr nicht immer einfach, Unkräuter und Ungräser optimal zu bekämpfen. Mancher Landwirt erkennt dann: Eigentlich müsste er längst raus, um zu spritzen, doch es gibt ein Problem – viele Äcker sind im Frühjahr noch viel zu nass, um befahren zu werden. Bleibt nur das Abwarten.

Vorteile im Herbst
Manche machen es daher auch anders: Sie bevorzugen eine  Unkrautbehandlung im Herbst. Das Befahren der Äcker ist in dieser Zeit kein Problem. Damit lassen sich auflaufende Ungräser und Unkräuter früher bekämpfen.

Resistenzen vorbeugen
Und es gibt noch weitere Gründe, die Spritzanwendung in die Zeit von September bis Oktober zu legen. Einer davon: Die Anwendung im Herbst lässt sich viel besser in die Abläufe integrieren. Das wiederum sorgt für Entspannung im Frühjahr. Laurent Jayet sieht darüber hinaus noch ein zusätzliches und zugleich bedeutsames Argument für eine Herbstoffensive gegen Ungräser und Unkräuter. Der Produktmanager Getreideherbizide bei der Bayer Crop ­Science Schweiz verweist auf die Möglichkeit, im Herbst andere Wirkstoffklassen einsetzen zu können als im Frühjahr.
Das ist bei Flufenacet der Fall. Dieser Wirkstoff ist zum Beispiel im Pro­dukt Herold SC enthalten, welches sich gerade für den Einsatz im Herbst gut eignet.

Das Thema Wirkstoffresistenzen gewinnt zunehmend an Brisanz. Es dominieren ausgerechnet Fälle bei Ackerfuchsschwanz und Windhalm, also den bedeutendsten Ungräsern im Getreidebau. Bei einzelnen Biotypen wurden sogar Resistenzen gegen zwei Wirkstoffklassen gefunden. Flufenacet, einer von zwei Wirkstoffen im Produkt Herold SC ist bestens für den Einsatz im Herbst geeignet. Ein effektives Resistenzmanagement ist also unabdingbar, damit die Landwirte auch weiterhin die Kontrolle über die Unkräuter behalten. Der Einsatz von bodenwirksamen Herbiziden im Herbst ist aus Sicht von Laurent Jayet ein wichtiger Beitrag zu diesem Management. Er rät: „Am besten schon gleich in diesem Herbst aktiv werden!“